Lina Lindheimer

absolvierte ein Studium des zeitgenössischen Tanzes an der Staatlichen Hoogeschool voor de Kunsten Arnhem, studierte seit 2006 Angewandte Theaterwissenschaft in Giessen am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, an welchem Sie seit Oktober 2008 den Masterstudiengang Choreographie und Performance belegt sowie einen Lehrauftrag für Körpertraining und choreographische Methoden ausführt. An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) arbeitete Sie für das Dekanat sowie als Evaluatorin der Studiengänge am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) in Berlin. Sie hat als freischaffende Tänzerin mit zahlreichen Choreographen zusammengearbeitet und zeigte 2004 die Premiere ihrer ersten eigenen Choreographie „Berliner Tänzer“ im HAU (Hebbel am Ufer Theater) in Berlin. Im Jahr 2005 entstanden die Lecture Performance „Spurensuche” und eine Auftragschoreographie „The Furcoat“ für das Harlekijn Danstheater in den Niederlanden. 2006/07 folgte eine Zusammenarbeit mit dem Regieduo Mohren/Herbordt für „Doppelspiel“ am Mousonturm Frankfurt und am FFT Düsseldorf und durch Förderung des Goethe Instituts Estland die Teilnahme am Colina Projekt in Tallinn, Estland. Dort realisierte sie in Zusammenarbeit mit dem dänischen Medienkünstler Jens Mønsted die Videodokumentation „KaliCola – Supermarket Intervention“. Im Sommer 2006 erhielt sie eine Kurzzeit-Residenz für Choreographen in der Fabrik Potsdam. Im Juni 2007 entstand für das Theater Les Subsistances in Lyon, Frankreich die Gemeinschaftsproduktion OtherRooms/OtherVoices”, eine konzertante Installation für zwei Klarinettisten mit Nicolas Nageotte, Joris Rühl, Wolfram Sander und Line Spellenberg, gefördert durch das Goethe Institut Lyon. Von April bis Dezember 2007 arbeitete Lina Lindheimer als Residenzchoreographin am K3-Zentrum für Choreographie auf Kampnagel in Hamburg. Ihre Produktion „SOLO [Standing On The Shoulders Of Giants]“ wurde dort im November 2007 uraufgeführt sowie beim Steptext-Dancefestival der Schwankhalle Bremen im Juni 08 gezeigt. Bis April 2008 war sie am Mousonturm Frankfurt tätig, um im Rahmen von Projekt Ensemble Tanz (PET_2) „Two Steps apart“, eine Gemeinschaftsproduktion von Tänzern und Musikern der internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA) für die Frankfurter Positionen 2008 zu erarbeiten. Im Mai 2008 folgte eine Einladung zur 5. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst „When things cast no shadow“, mit dem Belgischen Künstler Kobe Matthys, kuratiert von Adam Szymczyk und Elena Filipovic. Im September 2008 entstand in einer Zusammenarbeit mit den Musikern Chris Weinheimer und Ole Schmidt, sowie dem Stimmkünstler Christian Keesten das Bühnenstück „Die Welt ist alles, was der Fall ist“ am LOFFT Leipzig im Rahmen von Systemkritik als Materialausgabe No.19. Von Februar bis April 2009 ermöglicht ein Stipendium für Choreographie des Berliner Senats die Recherchearbeit einer neuen Produktion in Bangkok, Thailand, in Zusammenarbeit mit dem thailändischen Choregraphen Pichet Klunchun. Hieraus resultierte die performative Solo-Tanzproduktion „play on words“, die im Juni 2009 im Mousonturm Frankfurt uraufgeführt wurde. Seit dem Herbst 2009 arbeitet sie gemeinsam mit dem indischen Dokumentarfilmer Christopher Rego an dem Dokumentar/Feature – Film „Recherche Ram Wong“, welcher die langfristigen Auswirkungen eines politischen und interkulturellen Austauschs auf den traditionellen thailändischen Folkstanz Ram Wong untersucht. Im Mai 2010 präsentierte sie „wie sie, wenn sie…“, eine installative Video-Tanzperformance zum autonomen Potential der Geste im LAB Frankfurt.

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